2020-aartal

Stadtwald

Fichten vom Borkenkäfer befallen

Nach massivem Borkenkäferbefall ist ein großer Teil der Fichten abgestorben. Aktuell schwärmt der Borkenkäfer und befällt täglich neue Bäume. Deshalb müssen die Bäume schnellstmöglich gefällt werden. Revierleiter Hartmut Schneider von Hessen Forst leitet die Arbeiten und informiert interessierte Bürger über die Notwendigkeit der Arbeiten. „Unter den bereits abgestorbenen Bäumen wachsen bereits junge Laubbäume nach …“, so Albert Breitsch von der Taunussteiner Stadtverwaltung.

Uhunachwuchs in Taunusstein

Der einst als Satansvogel verfolgte Uhu (Bubo Bubo) ist mittlerweile in Taunusstein heimisch geworden. Die weltweit größte Eule erreicht bei einer Höhe von etwa 70 cm eine Flügelspannweite von bis zu 180 cm. Zur Beute des imposanten Nachtgreifvogels gehören u.a. Mäuse, Ratten, Vögel, Kaninchen, Igel und Jungfüchse.

Buntspechte

Männliche Buntspechte und Jungvögel haben auch am Kopf rotes Gefieder.

Seitentäler

Kotzebach

(Bild mitte) Der Scharbock ist ein alter Dämon, der im Winter die Menschen anfällt. Doch gegen ihn ist ein Kraut gewachsen: Das Scharbockskraut, Ranunculus ficaria. Sein Vitamin C-Gehalt macht vor seiner Blüte dem Scharbock (Skorbut) den Garaus. Blühendes Scharbockskraut ist allerdings giftig und sollte nicht verzehrt werden.

(Bild rechts) Das Buschwindröschen, Anemone nemerosa, ist nach den griechischen Windgöttern Anemoi benannt. Zehn bis 15 Jahre dauert es, bis die zarten Pflänzchen aus einem Samenkorn ausgetrieben, eine Blüte hervorbringen. Deshalb verlassen sie sich lieber auf ihre Wurzelausläufer, um im Wald schneeweiße Frühlingsteppiche zu bilden.

Orlenbach

(Bild links) Gänseblümchen sind wahre Sonnenanbeter. Sie drehen ihr Blütenköpfchen immer nach der Sonne und waren deshalb dem germanischen Sonnengott Baldur geweiht.

Schwarzbach

Silberbach

Waldsee / Bad Schwalbach


Seitzenhahn

Biotop Hähnchesgrund

Die Stadt Taunusstein kaufte das ehemalige Readymix-Gelände und renaturierte es auf Vorschlag der Lokalen Agenda 21. Aus dem Betriebsgelände des Betonmischers wurde das Biotop „Hähnchesgrund“. Das Grundstück hat eine Trockenmauer, eine Grünfläche und einen Teich. Auf der Böschung zur angrenzenden B54 stehen Bienenstöcke.
Albert Breitsch und Anja Krzepek werden wegen der Mahd der Grünfläche mit der Landwirtschaft sprechen.

Bürgerbeteiligung

Hahn/ Alter Saal, 25.2.20

Was wurde aus den Ideen der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen für das Aartal? Die Taunussteiner Stadtplaner haben ganz viele Anregungen mitgenommen – und in den Entwürfen umgesetzt. Das Ergebnis haben Leon van Keulen und Albert Breitsch im vollen Alten Saal des Bürgerhaus Taunus vorgestellt. Über 50 Taunussteiner haben in einer offenen Diskussionsrunde Fragen gestellt und neue Anregungen eingebracht. (vgl.: Stadtverwaltung, 5.3.20)

Aussichtspunkt

Hier wird eine Plattform aus Holz geschaffen, auf der man sitzen, die Sonne genießen und den Kindern beim Spielen zusehen kann. Neben der Natur, die von sich aus jede Menge Spielgelegenheiten bietet, haben sich viele Kinder eine Rutsche gewünscht. Auch die wird hier realisiert. (w.o.)

Alpinum

Hier entsteht eine Naturfläche mit Trockenmauer und heimischen Pflanzen. Umgesetzt werden soll das Ganze zusammen mit Schülerinnen und Schülern bis zum Herbst 2020. (w.o.)

Renaturierung der Aar

Hahn/ Obergrund

Wehen/ Im Grund